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		<title>Pompeji: Die tote Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 15:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Rom hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, auch die süditalienische Stadt Neapel hat eine Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall während eines Italienurlaubs verpassen sollte. Und das ist die antike Stadt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Rom hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, auch die süditalienische Stadt Neapel hat eine Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall während eines Italienurlaubs verpassen sollte. Und das ist die antike Stadt Pompeji.</p>
<p>Die antike Stadt Pompeji liegt in der Region Kampanien nahe Neapel und gilt als eines der wichtigsten historischen Zeugnisse der europäischen Geschichte. Pompeji wurde im Jahre 79 nach Christus durch einen gewaltigen Ausbruch des Vulkans Vesuv völlig zerstört, mit Unmengen von Asche überschüttet und so perfekt konserviert. Im Laufe der Jahrhunderte dachte niemand mehr an die verschwundene Stadt Pompeji, bis im 18. Jahrhundert Archäologen durch Ausgrabungen die Stadt wieder ins Leben erweckten. Im Jahre 1998 erklärte die UNESCO die Ausgrabungsstätte von Pompeji zum Weltkulturerbe der Menschheit.</p>
<p>Die Bewohner der Stadt Pompeji lebten ursprünglich um 1000 vor unserer Zeitrechnung in einer kleineren Ortschaft, die sich Nola nannte. Gegen Ende des 7. Jahrhunderts siedelten sie an die Flussmündung des Sarno und erbauten an dieser Stelle die Stadt Pompeji, die von Griechen, Etruskern und Römern besiedelt wurde. Im Jahre 89 vor Christus eroberten römische Truppen unter dem Feldherren Lucius Cornelius Sulla Felix die Stadt und gründeten dort die römische Kolonie Colonia Veneria Cornelia Pompeianorum. Im Jahre 79 nach Christus kam es zu der Katastrophe und das einst so reiche und mächtige Pompeji wurde unter einem Regen aus Asche und Lava vollkommen verschüttet. Alle Stücke die die Archäologen in der gut erhaltene Stadt unter der Vulkanasche gefunden haben, gelten als der interessanteste archäologische Fund der letzen Jahrhunderte. Durch die Ausgrabungen in Pompeji konnten Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse über die frühzeitliche römische Kultur gewinnen. Aber nicht nur Gebäude und Tonkrüge sind durch den Ascheregen konserviert worden, auch Menschen wurden durch die Unmengen von heißer Asche und Lava innerhalb von nur wenigen Sekunden verschüttet und blieben für die Nachwelt als einmalige historische Zeugnisse dieser Naturkatastrophe erhalten.</p>
<p>Die wieder ausgegrabene antike Stadt Pompeji ist voll mit Sehenswürdigkeiten, die man heute besichtigen kann. Im Herzen der Altstadt von Pompeji befand sich einst das sogenannte Forum, was viele der größeren Gebäude miteinander verband. In vorchristlicher Zeit befand sich an dieser Stelle der Marktplatz von Pompeji. Später verlegte man den Marktplatz und es entstand im Nordosten der Stadt das Macellum, eine Art Ladenstraße und im Nordwesten auch eine Markthalle. Das Forum wurde als Versammlungsort genutzt. Im Macellum war auch die Kultstätte, die dem Gott Merkur geweiht war, denn Merkur galt als der Schutzgott der Händler und Kaufleute. Das Macellum war in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, in denen Lebensmittel, Kleider und Gemüse aber auch Fisch und Fleisch verkauft wurde. In der sogenannten Mysterienvilla befinden sich die am besten erhaltenen Wandmalereien von Pompeji. Kunstwerke der römischen Antike zeigen hier vor allen Szenen aus der griechischen Mythologie. Bis heute konnte noch nicht genau geklärt werden was die Szenen auf den Fresken darstellen sollen. Das Gebäude selbst wurde wahrscheinlich um 200 vor Christus gebaut.</p>
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		<title>Mount Rushmore: Naturdenkmal der besonderen Art</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 10:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mount Rushmore ist eigentlich einer der vielen Berge in den Black Hills, den schwarzen Bergen von South Dakota in den USA, aber es gibt etwas was diesen Berg einzigartig macht und das...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mount Rushmore ist eigentlich einer der vielen Berge in den Black Hills, den schwarzen Bergen von South Dakota in den USA, aber es gibt etwas was diesen Berg einzigartig macht und das ist ein Monument von gigantischen Ausmaßen und historischer Bedeutung. Die malerische Bergkette verdankt ihren Namen einem Anwalt aus New York City mit Namen Charles Rushmore, der ursprünglich einmal die Rechte für dieses Gebiet erworben hatte, um in den Bergen nach Gold zu schürfen. Aber nicht Charles Rushmore machte den Berg berühmt, sondern ein extravaganter Künstler und Bildhauer und vier Präsidenten der USA.</p>
<p>Das Mount Rushmore National Memorial, so der offizielle Name, ist eine Gedenkstätte, die aus den monumentalen Porträtköpfen der vier bedeutendsten und auch symbolträchtigsten US-Präsidenten besteht. Jedes dieser Porträts ist 60 Fuß (ca. 18,3 m) hoch. In den Felsen gemeißelt wurden die Präsidenten George Washington, er war 1930 der Erste, dann folgte Thomas Jefferson sechs Jahre später. Die anderen beiden stellen Abraham Lincoln, Baubeginn 1937 und Theodore Roosevelt dar der 1939 dazukam. Vor dem Denkmal stehen Schrifttafeln auf denen Ausschnitte aus den berühmten Reden der vier Präsidenten zu lesen sind. Das Mount-Rushmore-Nationaldenkmal in Dakota wird auch gerne als der „Shrine of Democracy“, der Heiligenschrein der Demokratie bezeichnet. Die dort ansässigen Lakota-Indianer sehen in diesem Monument allerdings etwas anders, nämlich eine Entweihung ihres heiligen Berges.</p>
<p>Die Präsidentenköpfe im Mount Rushmore wurden von John Gutzon de la Mothe Borglum in 14 Sommern zwischen 1927 und 1941 in die Granitfelsen des Mount Rushmore zunächst gesprengt, dann gehauen und schließlich gemeißelt. John Gutzon de la Mothe Borglum wurde bei seiner schweren Arbeit von fast 400 Arbeitern und Helfern unterstützt. Er verstarb allerdings noch vor der Vollendung seines Kunstwerkes und sein Sohn Lincoln setzte die Arbeiten noch ein paar Monate fort, bis das Unternehmen im Oktober 1941 aus Geldmangel eingestellt wurde. Ursprünglich war eine Erweiterung der Figuren bis auf Taillenhöhe geplant, diese wurde aber aus den bekannten Gründen nie ausgeführt. Das einzigartige Monument wurde am 31. Oktober 1941 für vollendet erklärt.<br />
Der Mount Rushmore ist aber nicht nur ein grandioses nationales Denkmal, sondern war auch schon des Öfteren Kulisse für Hollywood Produktionen. Zu den Bekanntesten im Monument und direkt am Felsen gedrehten Filmszenen gehört das überaus dramatische und spannende Ende des Films „Der unsichtbare Dritte“ von Alfred Hitchcock, in der die Schauspieler Eva Marie Saint und Cary Grant zwischen den Präsidentenköpfen um ihr Leben kämpfen müssen. Auch die britische Rockband Deep Purple hat den Mount Rushmore verewigt, wenn auch nur auf dem Cover ihrer Platte „Deep Purple in Rock“. Es zeigt die Gesichter der Bandmitglieder an Stelle der US-amerikanischen Präsidenten in den Felsen des Mount Rushmore.</p>
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		<title>Die verbotene Stadt Paläste der Kaiser</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 10:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Paläste]]></category>

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		<description><![CDATA[China hat viele einzigartige Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die große Mauer oder auch die Terrakottaarmee zu bieten, aber es gibt etwas was alles in den Schatten stellt und das ist die Verbotene Stadt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China hat viele einzigartige Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die große Mauer oder auch die Terrakottaarmee zu bieten, aber es gibt etwas was alles in den Schatten stellt und das ist die Verbotene Stadt mitten im Zentrum der Millionenmetropole Peking.</p>
<p>Das erste was jeden Besucher beim Anblick dieser gewaltigen Palastanlagen faszinieren wird, ist die unglaubliche Größe der Verbotenen Stadt. Der gesamte Komplex hat eine sagenhafte Größe von 72 Hektar. Es gibt in der Verbotenen Stadt 890 Tore und genauso viele Paläste, die wie in einem Schachtelsystem über das gesamte Areal in genauer Anordnung stehen. In jedem größeren Palast befindet sich wiederum ein kleiner Palast und in diesem ein noch kleinerer.<br />
Dieses für einen Besucher oft verwirrende System hat einen ganz besonderen Grund, denn nach der Größe des Palastes richtete sich auch die Rangordnung der unzähligen Bewohner der Verbotenen Stadt. Hohe Beamten wohnten zum Beispiel in einem großen Palast und innerhalb dieses Palastes befand sich ein weiterer, in dem rangniedrige Beamten wohnten und arbeiteten. Diese Rangordnung galt aber nicht nur für die Beamten und Angestellten der jeweiligen Kaiser, sondern auch für die Frauen und die Konkubinen der Herrscher und deren Kinder.<br />
In den Palästen befinden sich sage und schreibe 9999,5 Räume, dies ist ein Raum weniger als der Legende nach der Himmlische Palast hat.<br />
Die Verbotene Stadt wird von einem 52 m breiten und sechs Meter tiefen Graben umgeben. Zudem gibt es eine zehn Meter hohe und 3.400 m lange Mauer rings um die Verbotene Stadt mit zahlreichen Wachtürmen.</p>
<p>Gebaut wurde diese Stadt in der Stadt zwischen 1401 und 1420. 24 Kaiser aus der Ming- und Quing Dynastie waren in den Mauern der Verbotenen Stadt zu Hause. Erst nach der großen Revolution 1911 musste der letzte chinesische Kaiser die Verbotene Stadt verlassen. Im Laufe der Jahrhunderte sind Teile der Palastanlage entweder durch Fahrlässigkeit oder durch Blitzeinschläge abgebrannt und jedes Mal wurden die Paläste wieder in neuer Schönheit aufgebaut.</p>
<p>Die Paläste und selbst die unzähligen großen und kleinen Pavillons sind Meisterwerke der chinesischen Architektur. Besonders die leuchtenden Farben und die elegant geschwungenen Dächer sind fantastisch. Beim Bau der verbotenen Stadt spielten Zahlen, Farben und auch Symbole eine sehr wichtige Rolle. So haben alle Paläste die der jeweilige Kaiser bewohnt hat ein gelbes Dach, denn diese Farbe war allein dem Herrscher vorbehalten. Rote Dächer und Wände symbolisierten Glück und Reichtum. Alle Gebäude sind mit Tieren aus der chinesischen Mythologie bemalt. Je mehr Tiere ein Gebäude schmücken, desto wichtiger und bedeutender waren das Gebäude und auch seine Bewohner.<br />
Der Äußere Hof und die umliegenden Paläste waren dem Kaiser vorbehalten. Auf dem riesigen Hof auf dem Zeremonien abgehalten wurden, fanden 100.000 Menschen bequem Platz.</p>
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		<title>Die Pyramiden von Gizeh: Gräber der Götter</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 10:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie gehören zu den geheimnisvollsten Bauwerken der Erde und sind das einzige Zeugnis der sieben Weltwunder der Antike was die Zeiten überdauert hat – die Pyramiden von Gizeh. Wer die Stadt Gizeh in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie gehören zu den geheimnisvollsten Bauwerken der Erde und sind das einzige Zeugnis der sieben Weltwunder der Antike was die Zeiten überdauert hat – die Pyramiden von Gizeh.</p>
<p>Wer die Stadt Gizeh in südwestlicher Richtung verlässt, der kann die großen Pyramiden schon von weitem in der Wüste sehen. Wann sie tatsächlich entstanden sind, ist bis heute nicht einwandfrei belegt. Nach Meinung führender Ägyptologen wurden die ersten Pyramiden bereits 2640 Jahre vor unserer Zeitrechnung gebaut. Einige der einstigen monumentalen Grabmäler der Pharaonen sind im Laufe der Jahrhunderte zu Staub zerfallen, aber einige sind noch heute zu besichtigen und vermitteln einen einzigartigen Eindruck einer längst vergangenen Hochkultur.</p>
<h2>
Die große Pyramide</h2>
<p>Die größte der drei weltbekannten Pyramiden ist die Cheops Pyramide. 30 Jahre lang haben über 100.000 Menschen an diesem Grabmal für den Pharao Cheops gearbeitet. Die Cheops Pyramide besteht aus drei Millionen Steinblöcken, von denen jeder unvorstellbare 2,5 Tonnen wiegt. Die Pyramide die auch der Thron der Sonne genannt wird, ist 146,6 m hoch und 230,3 m lang. In ihrem Inneren entdeckten Archäologen neben einem großen verwirrenden Labyrinth aus Gängen auch eine große Galerie, die eine Länge von 47 m und eine Höhe von 8,5 m hat. Teile der Pyramide die zu den perfektesten Bauwerken der Welt gehört, können noch heute besichtigt werden.</p>
<h2>
Die mittlere Pyramide</h2>
<p>Neben der sagenumwobenen Sphinx steht die mittlere der drei berühmten Pyramiden. Sie war das Grabmal des Pharao Chephren. Er war der älteste Sohn von Cheops und sein Nachfolger auf dem Pharaonenthron. Die Chephren Pyramide wirkt deutlich größer als die Cheops Pyramide, ist aber in Wirklichkeit kleiner. Die imposante Pyramide misst 143,5 m in der Höhe und 215,3 m in der Länge. Sie wirkt größer, weil sie auf einem zehn Meter hohen Plateau gebaut wurde. Das Besondere an dieser Pyramide ist der 400 m lange Aufweg der mit wunderschönen Reliefs verziert wurde. An der nördlichen Seite der Chephren Pyramide befinden sich zwei Eingänge. Als Ägyptologen die Pyramide im letzten Jahrhundert geöffnet haben, zeigte sich dass der Innenraum bereits von Grabräubern besucht worden war, denn weder die kostbaren Grabbeigaben noch die Mumie des Pharaos Chephren wurden je gefunden.</p>
<h2>
Die kleine Pyramide</h2>
<p>Die kleinste der drei Pyramiden von Gizeh ist schließlich die Pyramide des Pharao Mykerinos, der ein Sohn des Chephren war. Sie misst 62 m in der Höhe und 108 m ist jede der vier Seiten lang. Der Neigungswinkel ist auch bei der kleinen Pyramide der gleiche wie bei den beiden anderen, er misst exakt 51° Grad. Bei dieser Pyramide ist besonders das Innere sehr interessant. Hier kann man genau sehen wie der Leichnam und die Grabbeigaben vor eventuellen Grabräubern geschützt werden sollten. Es gibt eine große Anzahl von verborgenen Grabkammern und auch so genannten Scheinkammern, die Räuber verwirren sollten.</p>
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		<title>Die Niagara Fälle: Ein grenzüberschreitendes Naturschauspiel</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 10:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niagarafälle sind die wohl spektakulärsten Wasserfälle der Welt und ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind der Abfluss des Niagara-Flusses an der natürlichen Grenze zwischen dem amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Niagarafälle sind die wohl spektakulärsten Wasserfälle der Welt und ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind der Abfluss des Niagara-Flusses an der natürlichen Grenze zwischen dem amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Das Wort Niagara kommt aus der in der Sprache der Indianer und heißt übersetzt „donnerndes Wasser“.</p>
<p>Die Niagarafälle verbinden den Eriesee in den USA mit dem Ontariosee in Kanada und bilden gleichzeitig die östliche Begrenzung der Niagara-Halbinsel. Dabei werden die Wasserfälle durch die Ziegeninsel (Goat Island) in zwei Teile gespalten. Der amerikanische Teil der Niagara Fälle hat eine Kantenlänge von 363 m, der kanadische Teil eine von 792 m. Das Wasser der Fälle auf der amerikanischen Seite fällt nach 21 m auf eine Schutthalde die bei einem Felsabbruch 1954 entstand. Der kanadische Teil, das so genannte Hufeisen (Horseshoe), hat eine freie Fallhöhe von 52 m.</p>
<p>Die Niagara Fälle sind das Highlight jeder Amerikareise und sozusagen ein Pflichttermin. Ein Muss bei einem Besuch der Niagarafälle ist eine Fahrt mit der &#8220;Maid of the Mist&#8221;. Dabei fährt man mit dem Boot direkt an die kanadischen Wasserfälle und kann die Niagara Fälle aus nächster Nähe erleben. Aber Vorsicht, denn dies ist ein sehr feuchter bis nasser und vor allem auch ein sehr lauter Spaß. Gegen das Wasser bekommt man an Bord schützende Regenschutzcapes. Gegen den Lärm den das herabstürzende Wasser macht, kann man sich nur die Ohren zuhalten. Die Fahrt zu den Wasserfällen findet allerdings nur in den Sommermonaten statt. Wer in den Wintermonaten kommt der muss sich mit der Aussichtsplattform begnügen, von der aus die Niagara Fälle aber immer noch gigantisch sind, nur ist es nicht ganz so nass und nicht ganz so laut.</p>
<p>Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, der ist gut beraten den Wagen auf der amerikanischen Seite stehen lassen und sich zuerst sich die amerikanischen Fälle anzuschauen. Von dort aus ist es zu Fuß nicht weit und man kann über die Grenze nach Kanada laufen und sich dort die Niagarafälle von ihrer wesentlich schöneren Seite anschauen. Dieser Weg ist bequemer und besser wenn man an die Terror Panik in den USA denkt und man muss nicht einige Stunden an der Grenze zubringen. Nur mit Handgepäck dagegen kann man leicht, unkompliziert und vor allen Dingen sehr schnell die Grenze passieren. Am Abend bieten die Niagara Fälle ein besonderes Schauspiel, denn ab 19°° Uhr werden sie mit unterschiedlichen Farben angestrahlt, die im fünf Minuten Rhythmus wechseln.</p>
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		<title>Der Tower: Palast und Gefängnis der englischen Könige</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 10:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
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		<category><![CDATA[England]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter den vielen Sehenswürdigkeiten der englischen Hauptstadt London nimmt der Tower eine ganz besondere Stellung ein. Die riesige Festigungsanlage am Ufer der Themse war aber nicht nur der Palast der englischen Könige, sondern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den vielen Sehenswürdigkeiten der englischen Hauptstadt London nimmt der Tower eine ganz besondere Stellung ein. Die riesige Festigungsanlage am Ufer der Themse war aber nicht nur der Palast der englischen Könige, sondern vielmehr auch ein Gefängnis und eine Hinrichtungsstätte für einige bekannte Personen der englischen Geschichte.</p>
<p>Die Anfänge des Towers gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Es war der erste englische König William der Eroberer, der den so genannten „White Tower“ bauen ließ, der heute das älteste Gebäude der rund neun Hektar großen Anlage ist. Im Laufe der Jahre wurde der Tower immer weiter ausgebaut und mehrere Ringwälle und Wassergräben wurden zu Verteidigungszwecken angelegt. Aber der Tower war nicht nur eine Festungsanlage, die die Stärke der englischen Herrscher demonstrieren sollte, sondern diente einigen der Könige auch als Wohnsitz. So lebte der berühmt-berüchtigte König Heinrich VIII. abwechselnd im Tower und in seinem Palast in Westminster. Im Innenhof des Towers wurden zwei seiner sechs Ehefrauen geköpft: Anne Boleyn und Catherine Howard. Das gleiche Schicksal ereilte auch Mary Stuart die Königin von Schottland, die von der Tochter Heinrichs, Königin Elizabeth I. nach mehrjähriger Haft im Tower ebenfalls dort enthauptet wurde. Der Richtblock ist noch heute dort zu sehen.</p>
<p>Neben dem eigentlichen Tower, der eine sehenswerte Sammlung an Waffen, Rüstungen und Gewändern aus mehreren Epochen enthält, sind vor allem die Kronjuwelen ein Publikumsmagnet. Jedes Jahr, wenn Königin Elisabeth II. das Parlament eröffnet, werden Krone, Reichsapfel und Zepter vom Tower in das Regierungsgebäude von Westminster gebracht. Neben den Kronjuwelen können im Tower aber auch Staatskutschen bewundert werden, wie etwa die goldene Kutsche mit der die Königin zur ihrer Krönung und Prinzessin Diana zu ihrer Hochzeit gefahren wurden.</p>
<p>Im „Bloody Tower“, im blutigen Turm, kann man heute noch das Arbeitszimmer von Sir Walter Raleigh besichtigen, der neben Sir Frances Drake einer der bekanntesten Freibeuter von Königin Elisabeth I. war. In diesem kleinen Turmzimmer schrieb Sir Raleigh 1614 sein Buch „The History of the World“.</p>
<p>Die eigentliche Attraktion des Londoner Towers aber sind die Wachen. Diese so genannten „Beefeater“ tragen noch heute die gleichen Uniformen wir vor 400 Jahren. Die Wachen waren ursprünglich einmal die Vorkoster des Königs und daher leitet sich auch ihr Name „Fleischesser“ ab. Sie sind beliebte Fotoobjekte und einer von ihnen ist der so genannte „Master of Raven“ also der Meister der Raben. Zu den Sehenswürdigkeiten des Towers gehören auch die Raben, die dort leben. Die Vögel sind flugunfähig, denn würden sie wegfliegen dann würde der Legende nach das Britische Empire zusammenbrechen.</p>
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		<title>Der Kreml: Erbe der Zaren</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Zentrum von Moskau hoch über dem Ufer der Moskwa, erhebt sich der Kreml, einst der Palast der Zaren und heute die Machtzentrale Russlands. Das einzigartige Bauwerk steht seit 800 Jahren und hat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zentrum von Moskau hoch über dem Ufer der Moskwa, erhebt sich der Kreml, einst der Palast der Zaren und heute die Machtzentrale Russlands. Das einzigartige Bauwerk steht seit 800 Jahren und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren.<br />
Es war der für seine Grausamkeiten berüchtigte und mächtige Fürst Juri Dolgoruki, der den Kreml einst, als Holzfestung bauen ließ. Erst 1367 bekam der Palast seine erste Mauer aus Stein. Im 15. Jahrhundert war der Kreml bereits das politische und auch das religiöse Zentrum des riesigen Reiches. Großfürst Iwan III. aber war es, dem der Kreml seine Pracht und seinen Glanz verdankt. Er beauftragte die besten Baumeister seiner Zeit aus Russland und Italien, um den Kreml zu einer prachtvollen Residenz zu machen. Zwischen 1485 und 1495 wurden unter seiner Herrschaft neun Mauern gezogen und 20 Türme errichtet. Im 17. Jahrhundert war der Kreml eine Stadt in der Stadt und hatte in seinem Inneren über 20 Straßen und zehn Plätze. Sein heutiges Aussehen bekam der ehemalige Zarenpalast aber erst nach mehreren Umbauten im Jahre 1812.</p>
<p>Der komplette Kreml hat eine gigantische Größe von 28 Hektar mit einer Gesamtlänge von 2.235 Metern. Wer den Kreml von oben sieht, der sieht ein unregelmäßiges Dreieck mit 20 Türmen von denen die fünf wichtigsten einen Stern aus Rubinen haben. Die Mauern, die den Kreml umgeben, sind 19 m hoch und bis 6,5 m dick. Der bekannteste Turm, der Spasski Turm, den man vom Roten Platz aus am besten sehen kann, hat eine 6,12 m große Uhr.</p>
<h2>Die Kathedralen</h2>
<p>Im Innern des Kremls befinden sich etliche Kathedralen, deren goldene Zwiebeltürme das Wahrzeichen der Festung sind. Die älteste und wichtigste Kirche im Kreml ist die zwischen 1475 und 1479 erbaute Mariä-Entschlafens Kathedrale (Uspenski Kirche). In der alle Zaren gekrönt wurden. Der Thron von Iwan dem Schrecklichen steht noch heute dort unter einem kunstvoll geschnitzten Zeltdach. Besonders eindrucksvoll sind die prächtigen Wandmalereien des Malers Dionossi.</p>
<p>Die Verkündigungs-Kathedrale (Blasgowestschenski Kirche) war die Hauskirche der Fürsten und Zaren. Sie wurde 1489 erbaut und bekam im Laufe der Jahrhunderte neun goldene Kuppeln. Im Inneren gibt es wunderschöne Fresken und goldene Ikonen.<br />
Ihre letze Ruhe fanden die russischen Zaren in der Erzengel-Kathedrale (Archangel Kirche). Hier liegen unter anderem Iwan der Schreckliche, Katharina die Große und Zar Peter der Große. Erbaut wurde die Kirche zwischen 1505 und 1509.</p>
<h2>Sehenswertes</h2>
<p>Neben den zahlreichen Kathedralen hat der Kreml aber noch mehr Sehenswürdigkeiten, unter anderem auch den 1487 fertiggestellten Facettensaal mit dem 495 qm großen Thronsaal der Zaren, in dem der russische Staatspräsident heute seine Gäste empfängt.<br />
Sehenswert ist auch die Rüstkammer mit über 4000 Waffen und Rüstungen, wertvollem Gold- und Silberschmuck, Gewändern und Kronen der Zaren und auch ein sagenhafter Diamantenschatz wird hier gezeigt.</p>
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		<title>Der Kölner Dom: Wahrzeichen einer Stadt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 10:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer an Köln denkt der wird in erster Linie an den Dom der Stadt denken, denn jeder der nach Köln kommt kann schon von Weitem dieses einzigartige Wahrzeichen von Köln sehen. Der Hohe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer an Köln denkt der wird in erster Linie an den Dom der Stadt denken, denn jeder der nach Köln kommt kann schon von Weitem dieses einzigartige Wahrzeichen von Köln sehen.</p>
<p>Der Hohe Dom zu Köln ist nicht nur eine der größten und bedeutendsten Kathedralen weltweit, in seinem Inneren werden auch Kunstwerke beherbergt die schon seit vielen Jahrhunderten weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und berühmt waren.<br />
Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom perfekt den Typus einer hochgotischen Kathedrale in seiner reinsten und auch vollkommensten Form. Vielleicht ist dies der Grund für seine lange Bauzeit die nun schon über 600 Jahren andauert und es ist immer noch kein Ende in Sicht.</p>
<p>Zur Zeit der Gotik wurden alle Gebäude und besonders Kirchen und Kathedralen nach oben, also zu hin Gott gebaut. So war der Kölner Dom mit seinen 157 m hohen Türmen für eine sehr lange Zeit das höchste Bauwerk der Erde. Bis heute ist er eine der größten Kirchen der Christenheit die jemals gebaut wurden. In seinem Innenraum stehen vor allem die heiligen drei Könige im Mittelpunkt, deren Gebeine in dem weltberühmten goldenen Schrein der Kathedrale liegen. Dieser Schrein gehört zu den bedeutendsten Kunstschätzen des Mittelalters.</p>
<p>Der so genannte Alte Dom oder Hildebold ist der unmittelbare Vorgängerbau des heutigen Domes. Er wurde am 27. September 873 geweiht. Erzbischof Hildebold der als angeblicher Stifter des Doms gilt, war zu dieser Zeit aber lange verstorben. Vielleicht war er aber auch tatsächlich Begründer des Alten Domes der laut archäologischen Quellen ab dem Jahr 800 entstanden sein könnte.<br />
Der Alte Dom war das Vorbild für viele in Europa gebaute Kirchen und beherbergte das im 10. Jahrhundert entstandene Gerokreuz, das zweitälteste erhaltene Monumentalkruzifix des Abendlandes. Im Jahre 1248 wollte man den Alten Dom abreißen um mit dem Bau eines neuen, größeren, gotischen Domes beginnen zu können. Aber es brannte nur der Ostchor und 1248 beinahe der gesamte Bau ab. Die westlichen Teile wurden nur provisorisch wiederhergestellt damit man dort die heilige Messe feiern konnte. Noch im selben Jahr wurde mit dem Bau des neuen, heutigen Kölner Domes begonnen.</p>
<p>Im Jahr 1924 bekam der Kölner Dom mit der St. Petersglocke, die von den Kölnern nur liebevoll „Dicker Pitter“ genannt wird, die mit rund 24.000 kg größte freischwingende Kirchenglocke der Welt. Das Hauptgeläut ist im südlichen Turm und besteht aus der St. Petersglocke und noch acht weiteren Glocken, darunter die beide Glocken Pretiosa und Speciosa die im Mittelalter gegossen wurden. Im Dachreiter hängen zudem noch drei weitere, kleinere Glocken.</p>
<p>Die Schatzkammer des Kölner Domes beherbergt sechs Räume auf drei Etagen. Auf einer Ausstellungsfläche von 500 Quadratmetern sind dort unter anderem kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder und auch die Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert zu sehen. Dazu kommen noch mittelalterliche Skulpturen und Funde aus fränkischen Gräbern.</p>
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		<title>Die chinesische Mauer: Schutzwall mit Geschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 10:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Die chinesische Mauer oder auch große Mauer genannt, ist das einzige Bauwerk, was aus dem Weltraum zu erkennen ist. Der mächtige Wall diente einst als Schutz gegen Eindringlinge und ist das wohl bekannteste...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesische Mauer oder auch große Mauer genannt, ist das einzige Bauwerk, was aus dem Weltraum zu erkennen ist. Der mächtige Wall diente einst als Schutz gegen Eindringlinge und ist das wohl bekannteste Bauwerk der Welt.</p>
<p>Die &#8220;Große Mauer&#8221; oder auch &#8220;Wanli Chang Cheng&#8221; &#8220;Unendlich lange Mauer&#8221;, wie sie die Chinesen nennen, gilt als das größte und monumentalste Bauwerk der Erde. Sie wurde vor mehr als 2000 Jahren als militärische Anlage gebaut und die Gesamtlänge betrug einschließlich der zahlreichen Verzweigungen unvorstellbare 6350 km. Die Mauer verläuft an Bergkämmen entlang, schlängelt sich über Hügel und durch Täler und in west-östlicher Richtung auch durch fünf Provinzen vom Jiayuguan-Pass in der Wüste Gobi bis hin zum Shanghaiguan-Pass an der Ostküste Chinas. Im Jahre 1987 wurde die Chinesische Mauer, die in ihrer heute noch vorhandenen Bauweise vor allem aus der Ming-Epoche stammt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.</p>
<p>Die Mauer war im Grunde nie eine richtige Grenzbefestigung im eigentlichen Sinn sondern eher eine Art militärische Verteidigungslinie. Sie diente noch bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts dazu China vor Angriffen von Nomadenvölkern aus dem Norden zu schützen. Im Laufe der Jahre verlor sie aber ihre strategische Bedeutung denn statt sich auf den Schutz durch eine Mauer zu verlassen setzen die chinesischen Kaiser immer mehr entweder auf militärische Abschreckung oder auch auf Diplomatie um ihr großes Reich vor Einfällen der Reitervölker aus dem Norden zu schützen. Die Maueranlagen wurden nicht mehr erneuert oder restauriert und waren somit dem Verfall preisgegeben.</p>
<p>Die Anfänge der Mauer, wie wir sie heute kennen, gehen noch auf die Zeit der Herrschaft des legendären ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuang zurück. Er gilt als der Gründer Chinas, nachdem er die anderen sechs Reiche im Jahr 221 vor Christus geeint hatte und so erstmals ein großes chinesisches Zentralreich entstand.</p>
<p>Um sich gegen die gefürchteten Überfälle der im Nordwesten Chinas lebenden Nomaden zu schützen, verband er in den darauf folgenden Jahren einen Teil der schon vorhandenen Mauern zu einem komplett zusammenhängenden, mächtigen Schutzwall.<br />
Im Jahr 214 vor Christus erteilte der erste chinesische Kaiser Qin Shihuang seinem General Meng Tian den Auftrag, eine Maueranlage zu errichten. Für die Bauarbeiten wurde eine rund 300 000 Mann starke Armee herangezogen. Zusätzlich wurden auf Befehl des Kaisers noch eine halbe Million Bauern aus dem ganzen Reich zwangsrekrutiert und für die Arbeiten an der Mauer eingesetzt. Sowohl während der Dynastie der Qin als auch während der folgenden Han-Dynastie wurden auch immer wieder Strafgefangene zum Bau der Mauer eingesetzt.</p>
<p>Beim Bau der Mauer griff man vor allem auf das Material zurück, was man vor Ort in ausreichender Menge fand. In den eher waldreichen Regionen im Nordosten Chinas wie zum Beispiel in der Provinz Liaoning, bestanden einige Abschnitte der Mauer deshalb zum Teil auch aus Eichen- oder Fichtenholz. Im Gebirge nahm man dagegen Steine und in den Wüstenregionen wurde für den Mauerbau auch gestampfte Erde verwendet.</p>
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		<title>Golden Gate Bridge: Wunder aus Stahl</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 10:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Land hat seine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Paris hat den Eiffelturm, London die Tower Bridge und San Francisco die Golden Gate Bridge. Die gigantische Brücke überspannt die Bucht von San Francisco und verbindet die 1,5 Kilometer breite Meerenge zwischen der Halbinsel von San Francisco und dem Marin County. Benannt wurde die Golden Gate Bridge nach der Bucht, aber auch nach ihrem typisch rötlich-orangen Anstrich, der übrigens bei Nebel am besten zu erkennen ist. In einen landschaftlich wunderschönen Rahmen eingebettet gehört die Golden Gate Bridge ganz sicher zu den schönsten Brücken der Welt.</p>
<p>Die Golden Gate Bridge ist 2,7 km lang, 27,5 m breit und hat sechs Fahrbahnen. Sie schwebt ca. 70 m über der Bucht, dies hängt jedoch immer von der jeweiligen Wasserhöhe ab. Jeder der mächtigen Pfeiler misst 227 m. Die stählernen Hängeseile, das eigentliche Wahrzeichen der Golden Gate Bridge, haben einen Durchmesser von knapp einem Meter und eine gesamte Länge von 2,3 km. Wenn man alle Stahldrähte aneinander knoten würde, dann ergäbe das eine Länge von insgesamt 129.000 km. Die ganze Brücke wiegt rund 887.000 Tonnen.</p>
<p>Zu Beginn der Bauarbeiten an der Golden Gate Bridge stritt man sich darüber ob es dem Ingenieur Joseph Strauss wohl gelingen würde die damals längste Hängebrücke der Welt überhaupt zu bauen. Der Bau wurde vor allem durch die Meerestiefe von 97 m und auch auf Grund der starken Gezeitenströme sehr erschwert. Die Strömung in der Bucht von San Francisco ist so stark, dass immer nur jeweils viermal am Tag für nur eine Stunde während des Gezeitenwechsels gearbeitet werden konnte. Nach vier Jahren Bauzeit war es aber dann endlich so weit und die Golden Gate Bridge wurde am 28. Mai 1937 eingeweiht. Über 200.000 Menschen kamen damals zur Eröffnung der Brücke, um dieses architektonische Meisterwerk aus der Nähe zu sehen.</p>
<p>Die Golden Gate Bridge kann entweder mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß überquert werden. Leider liegt die Brücke sehr oft im dichten Nebel, aber wenn die Sonne scheint, dann hat man einen wunderschönen Blick auf das nördliche San Francisco und auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz. Jeden Tag passieren über 150.000 Fahrzeuge die Brücke und wegen dieses hohen Verkehrsaufkommens wurden die Baukosten von damals 37 Millionen Dollar bis zum Jahr 1971 durch Mautgebühren wieder hereingeholt. Die Brückenmaut kostet fünf Dollar, wenn man in die Nord-Süd-Richtung also stadteinwärts nach San Francisco fährt. Wer sich einer Fahrgemeinschaft ab drei Personen anschließt, für den ist der Spaß an Werktagen sogar kostenlos.<br />
Einen der schönsten Ausblicke auf die Golden Gate Bridge, mit San Francisco im Hintergrund hat man auf der Panoramaroute, nördlich der Golden Gate Bridge.</p>
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