Jordaniens Wüsten

Menschen, die sich für eine Reise in die Wüste entscheiden sind nicht immer nur auf der Suche nach Abenteuern. Auch um wieder einen Weg zu sich selbst zu finden, oder die alltäglichen Probleme einmal hinter sich zu lassen eignet sich ein solcher Trip hervorragend.

Wer hierbei die Wüste Jordaniens als Reiseziel auswählt, sollte sich auch überlegen, ob er diese vielleicht auf dem Rücken eines Pferdes erkunden möchte. Solche Reisen versprechen ein besonderes Erlebnis zu werden, welches auch die Verbindung zwischen Mensch und Tier stärkt und gleichzeitig eine neue Verbindung zu unserer Natur herstellt. Gerade deshalb sind Wüstentrips dieser Art auch nicht nur für Pferdefreunde geeignet.

Auf dem Ritt durch die Wüste in Jordanien finden die Besucher Einblicke in eine atemberaubend schöne aber zugleich auch sehr karge und eintönige Landschaft. Wer so stundenlang der Sonne entgegen reitet und am abendlichen Lagerfeuer den Abfall der Temperaturen unerwartet heftig zu spüren bekommt, wird in den folgenden Tagen seiner Safari kaum noch an alltägliche Probleme denken. Alle Gedanken konzentrieren sich so wieder auf die wesentlichen Dinge des Lebens und den Menschen selbst. Probleme treten in den Hintergrund und manch einer stellte erstaunt fest, dass die lange gesuchte Lösung eines Problems plötzlich ganz einfach erscheint und nur noch in die Tat umgesetzt werden muss, wenn man Tage später die Wüste wieder verlässt.

Wie in allen Wüsten gibt es auch in der jordanischen Wüste einiges zu entdecken, mehr als man sich vielleicht im Vorfeld vorstellen mag. Auch hier findet man neben den stolzen Araberpferden zahlreiche seltene Tierarten und erstaunliche Vegetation. Doch eine Reise in Jordaniens Wüstenregion ist auch nicht immer ganz ungefährlich. Vor allem ein Stich des schwarzen Skorpions kann gefährlich werden. Wer gestochen wird muss deshalb schnell handeln. Um der Gefahr zu umgehen sollte deshalb immer innerhalb der Zelte geschlafen werden. Und auch ein Trip ohne Führer ist keinesfalls vernünftig. Gerade dieser weiß nämlich, wie im schlimmsten Fall zu handeln ist und hat immer ausreichend Antiserum bei sich, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.

Trotz der Gefahren birgt eine Reise durch die jordanische Wüste aber auf jeden Fall viele einzigartige Erlebnisse und eine ganz besondere Form der Entspannung in sich, die Kraft für den Alltag zu Hause gibt.

Über den Autor
Luca ist seit 5 Jahren auf Weltreise. Die meiste Zeit verbrachte er dabei bisher in Australien und Asien.
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